Aktion Familienfasttag 2026

  • Indien: „Beteiligung kommt von Teilen“

    Was bedeutet es, gehört zu werden – wirklich gehört? Was bedeutet es, mitentscheiden zu dürfen – nicht symbolisch, sondern mit echter Wirkung?

    Im Jahr 2026 blickt die Aktion Familienfasttag nach Indien, wo im Bundesstaat Jharkhand im nördlichen Zentralindien Frauen ermutigt werden, sich aktiv an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen, ihre Rechte und Möglichkeiten zu erkennen und diese aktiv zu nutzen.

  • Termine & Aktionsmaterial

    Fastensuppen und Aktions- Termine‍ von Pfarren/kfb-Gruppen etc. (die uns bekannt gegeben werden, finden Sie hier:
    Suppen & Aktionstermine

    Material für die Durchführung von Fastenaktionen wie z.B. Fastensuppen, Haussammlungen, Weckerlaktion etc… können hier bestellt werden. Nähere Informationen erhalten sie im kfb Büro bei: Isabella Tonelli | 0662 8047-7530 | kfb@eds.at

    Hirtenbrief 2026 von Erzbischof Dr. Franz Lackner

Impressionen von den Benefizsuppenessen 2026 in Salzburg & Wörgl

Die Gäste konnten aus drei köstlichen Suppen wählen.
Es gab:
Eine klare Wurzelsuppe mit Kräuter-Brennnessel-Schöberl und Feldgemüse von Didi Maier und seinem Team, eine Krautsuppe nach „Rezept des Hauses – LBS Obertrum“ zubereitet von den Schülerinnen und Schülern der Landesberufsschule Obertrum und eine Rotkrautsuppe zubereitet von Schülerinnen des zweiten Jahrgangs der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe des Ausbildungszentrums St. Josef. Letztere bereicherten das heurige Benefiz-Suppenessen zum zweiten Mal mit liebevoll gebackenen Fastenbrezen. Für den Service sorgten wieder Studierende des „Institute of Tourism & Hotel Management“ der Tourismusschulen Salzburg.


Kulinarisch unterstützt wurde die Veranstaltung außerdem noch
von der Firma EZA Köstendorf mit Kaffee und Schokolade, Getränke sponserte uns freundlicherweise die Mosterei Loaster.
Das Brot kam von der Stiftbäckerei St. Peter und das Jourgebäck spendete
uns der Unterbäck.

Stimmen zum Suppenessen

Erzbischof Franz Lackner erinnerte uns daran, dass alle Menschen Gerechtigkeit verdienen. Jede Fastenzeit ist eine Gelegenheit und Einladung dazu in sich zu gehen, das Wesentliche zu betrachten und sich zurückzunehmen.

Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf betonte, Gerechtigkeit sei oft schwer zu definieren, da jede und jeder einen subjektiven Zugang und unterschiedliches Wissen hat. Was wir aber alle haben sollten und was eigentlich Menschenwürde meint, ist, dass wir eine gleichberechtigte Teilhabe und gleiche Rechte in unseren Gesellschaften haben und dass das keine Frage des Geschlechts sein darf.

Das Benefiz-Suppenessen der Katholischen Frauenbewegung im Tiroler Teil der Erzdiözese Salzburg, fand am 05. März 2026 im Tagungshaus statt.

Auch in Wörgl, war der Andrang groß!
Saal und Foyer des Tagungshauses waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Neben dem Ehrengast Weihbischof Hansjörg Hofer, durften wir aus Politik & Gesellschaft unter anderem folgende Gäste begrüßen: den Wörgler Bürgermeister Michael Riedhart, Vizebürgermeister Kaya Kayahan sowie die Stadträtinnen Elisabeth Werlberger und Patricia Kofler, Euregio-Präsidentin Barbara Schwaighofer und die Tiroler Landtagsabgeordnete Gabriela Madersbacher.

Auch zahlreiche kfb Frauen aus Fieberbrunn, Schwendt, Kössen, Ebbs, Bruckhäusl, Wörgl und Stumm im Zillertal waren mit dabei. Die kfb Bruckhäusl unter der Leitung von Sylvia Gasteiger überreicht auch diese Jahr wieder eine Großspende - herzlichen Dank dafür.

Der gewollt bunte Mix aus sehr engagierten und großzügigen Menschen zeigte eindrucksvoll, wie wichtig vielen die Unterstützung der Frauenprojekte der Aktion Familienfasttag ist. Umrahmt wurde das Suppenessen durch die schönen Klänge auf der Harfe, gespielt von Katharina Huber.

Das traditionelle Benefiz-Suppenessen der Katholischen Frauenbewegung der Erzdiözese Salzburg fand am 27. Februar im Kapitelsaal statt.

Rund 150 Teilnehmende aus Kirche, Politik und Gesellschaft fanden sich wieder zum Come-Together beim Suppenessen ein.

Mit dabei waren unter anderen: Erzbischof Franz Lackner, Weihbischof Hansjörg Hofer, Generalvikar Harald Mattel, Katholische-Aktion-Salzburg-Präsidentin Elisabeth Mayer, Caritas-Salzburg-Direktor Kurt Sonneck, kfb-Salzburg-Vorsitzende Michaela Luckmann, Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger, Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf.

Haubenkoch Didi Maier bezeichnete es als „eine große Ehre“, dieses Benefiz-Suppenessen begleiten zu dürfen, da er so eine lange Familientradition fortführen kann.

kfb-Salzburg-Vorsitzende Michaela Luckmann sagt: „Veränderungen geschehen nicht von heute auf morgen.“ Von Anfang an war klar, wie wichtig es ist, Männer in Prozesse einzubeziehen. Den Frauen, die dieses Projekt tragen, liegt besonders daran, dass Begegnungen auf Augenhöhe stattfinden – geprägt von gegenseitiger Wertschätzung, sowohl für die jeweilige Lebenssituation als auch für die Schritte, die alle Beteiligten gehen. Diese Schritte erfolgen teils getrennt in Frauen- und Männergruppen, teils gemeinsam und prägen ihr weiteres Leben.


Herzlichen Dank an unser Unterstützerinnen & Unterstützer!

Die feine Gemüsesuppe wurde vom Küchen-Team rund um Küchchef Michael Maier und seiner Stellvertreterin Astrid Rieser des Seniorenwohnheims der Stadt Wörgl gekocht.
Dazu gab es frisch gebackenes Brot von der Bäckerei Mitterer.
Der schöne Blumentischschmuck wurde uns von Blumen Walter-Gwiggner zur Verfügung gestellt.

Vielen Dank auch an Direktor Herwig Ortner und sein Team für die Gastfreundschaft im Tagungshaus.


2026 richtet die Aktion Familienfasttag ihren Blick auf Indien und auf Projekte wie SEEDS (Socio Economic and Education Development Society). Denn Partizipation ist der Schlüssel zu einer gerechteren Gesellschaft.

Die Organisation SEEDS arbeitet seit 1995 mit indigenen Frauen (Adivasi) im ostindischen Bundesstaat Jharkhand und ist seit 2006 Projektpartnerin der Aktion Familienfasttag. Ziel ist es, Frauen dabei zu unterstützen, ihre Rechte zu kennen, einzufordern und aktiv an gesellschaftlichen Entscheidungen teilzuhaben.

SEEDS ist heute in 131 Dörfern aktiv. Rund 3.000 Frauen engagieren sich dort für ein Leben ohne Gewalt, für Selbstbestimmung und Gleichberechtigung. Zentrale Orte dieser Arbeit sind Frauenforen auf Dorfebene: geschützte Räume, in denen über Männergewalt gesprochen und gemeinsam Lösungen entwickelt werden.

Da viele Frauen Analphabetinnen sind, setzt SEEDS auf niederschwellige Bildungsarbeit und auf Frauen aus den Gemeinden selbst, sogenannte Barefoot Counselors, die Wissen weitergeben und Vertrauen schaffen.

Mehr zu diesem Projekt und vielen anderen Projekten die wir unterstützen finden Sie auf: www.teilen.at


Nachstehend, Bilder vom Benefizsuppenessen am 27.02.2026 in Salzburg/Kapitelsaal und vom Benefizsuppenessen in Wörgl am 05.03.2026 im Tagungshaus
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